Bildschirmfoto 2016-08-05 um 16.47.31.png

Philosophie

Unsere Motivation

Die Deutschen produzieren so viel Plastikmüll wie nie zuvor. Fleißig sammeln wir leere Verpackungen und wiegen uns dabei in dem Glauben, es würden neue Produkte daraus entstehen. Doch von einer echten Kreislaufwirtschaft sind wir weit entfernt.

Mit Tara – unverpackt genießen setzen wir auf einen Wandel im Handel und bieten eine komfortable, gesunde und genussvolle Konsumalternative. Die Schlagwörter hinter diesem Wandel sind „Zero Waste“ und „Precycling“. Diese Begriffe stehen für Abfallvermeidung, so dass Recycling gar nicht erst notwendig wird.

Faktencheck: Plastik und Verpackungsmüll

Der Müllberg wächst

Der Müllberg wächst beständig an: Die Kunststoffabfallmenge hat sich in Deutschland im Zeitraum von 1994 bis 2013 von 2,8 auf ca. 5,7 Millionen Tonnen pro Jahr mehr als verdoppelt, hauptsächlich durch den Zuwachs an Müll beim Endverbraucher. Das entspricht ungefähr dem Gewicht von zwei Cheops-Pyramiden. Recycelt werden lediglich 42 Prozent des Plastikmülls, zum Beispiel als Granulat in Textilien. 56 Prozent werden verbrannt und gehen damit der Kreislaufwirtschaft für immer verloren (BUND).

Trauriger Rekordhalter: Weltweit werden jährlich geschätzt 200 bis 250 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Ein knappes Viertel des weltweiten Plastikverbrauchs geht auf das Konto von Europa. Mit 11,7 Millionen Tonnen verbraucht Deutschland so viel Plastik wie kein anderes Land in Europa – Tendenz steigend (BUND).

Milliarden Tüten für wenige Minuten: Mit 35 Prozent haben Verpackungen den größten Anteil am Kunststoffverbrauch. 23 Prozent werden u.a. für das Bauwesen, sechs Prozent für Elektronik und Elektrik benötigt und rund zehn Prozent für den Automobilsektor. Allein sechs Milliarden Plastiktüten werden in Deutschland jährlich verbraucht – mit einer Gebrauchsdauer von gerade einmal 25 Minuten (BUND).

Rohstoffverschwendung und Klimabelastung: Zur Produktion von einem Kilogramm Plastik wird mindestens die doppelte Menge an Öl benötigt. Wird ein Kilogramm Plastik verbrannt, entweichen etwa zwei Kilogramm CO2 in die Atmosphäre. Die Vermeidung insbesondere von kurzlebigen Einwegprodukten aus Plastik, wie Plastiktüten oder Lebensmittelverpackungen, leistet daher einen wichtigen Beitrag gegen Rohstoffverschwendung und Klimabelastung.

Das Meer ertrinkt in Plastikmüll: Über sechs Millionen Tonnen Müll – das meiste davon Plastik – landen jedes Jahr im Meer. Plastikteile sowie deren Zersetzungsprodukte sammeln sich vor allem in riesigen Meereswirbeln an. Inzwischen gibt es in weiten Teilen der Meere sechsmal mehr Plastik als Plankton, in einigen Gebieten sogar bis zu 46-mal mehr (BUND).

1.700 Kölner Dome wären nötig, um die 275 Millionen Tonnen Kunststoff aufzuwiegen, die pro Jahr weltweit erzeugt werden. 50 „Plastik-Dome“ landen jährlich im Meer (Greenpeace).

 
Tara - unverpackt genießen Kontakt

Tara – unverpackt genießen
Wittekindplatz 4
49074 Osnabrück

Telefon: 0541 335 768 47
Mail: info@tara-os.de

Öffnungszeiten:
Mo -Fr: 10:00 – 18:30 Uhr
Sa: 10:00 – 15:00 Uhr

Parkplätze sind direkt am Supermarkt vorhanden – auch für Fahrräder

 

Dreimal um die Erde reicht die Schlange der jährlich in Deutschland geleerten Tetra-, Elo-, und SIG-Packs. Doch so nachhaltig wie oft behauptet sind sie nicht: Zu rund einem Viertel bestehen sie aus Plastik, bei lange haltbaren Produkten kommt Aluminium hinzu. Ein Stoffkreislauf ist trotz des Grünen Punktes eine Illusion: In den Sortieranlagen wird das Papier zwar herausgelöst, es eignet sich danach aber nur für Altpapierprodukte geringer Qualität. Für neue Kartons fallen Bäume, und das Plastik wird verbrannt. 42 Prozent landen gar nicht erst im Gelben Sack (Greenpeace).

4.000 Tonnen wiegen die zwei Milliarden Kaffeekapseln von Nespresso und Co., welche die Deutschen jährlich leeren – Aluminium und Plastik mit dem Gewicht von 15 A380-Jets (Greenpeace).

320.000 Coffee-to-go-Becher werden bundesweit pro Stunde geleert. Ihre Herstellung verschlingt 64.000 Tonnen Holz, 11.000 Tonnen Kunststoff – und so viel Energie, dass man damit auch eine kleine Stadt versorgen könnte (Deutsche Umwelthilfe).

98 Milliarden Plastiktüten reichen Verkäufer in der EU jährlich über den Tresen. Damit könnte man ganz Berlin bedecken – unter 10 Schichten (Greenpeace).

350 Euro gibt jede/r Deutsche jährlich für Verpackungen aus (Greenpeace)

44 Cent müssen die Iren zahlen, wenn sie im Laden eine Plastiktüte haben möchten. Seit der Zwangsabgabe ist der jährliche Verbrauch gesunken – von 328 auf 18 Tüten pro Kopf (Greenpeace).

 

 

3,9 Millionen Mikroplastikteilchen wurden im Rhein pro Quadratkilometer als Spitzenwert gemessen (Universität Basel).

90 Prozent aller Menschen haben Plastik im Blut (Universität Bonn).

1 Millionen Seevögel verenden jedes Jahr durch Kunststoffe (NABU).

Plastikmüll im Meer landet auf den Tellern: Viele Speisefische wie Makrele und Kabeljau können kleine Plastikreste nicht von ihrer natürlichen Nahrung unterscheiden. Die Gefahr für den Menschen können die Forscher zurzeit noch nicht abschätzen. (Alfred-Wegener-Institut).

617 Kilogramm kommunale Abfälle verursacht jede/r Deutsche pro Jahr und liegt damit auf dem zweiten Platz im europäischen Vergleich (Greenpeace).

Unten aufgeführt ist das Jahr, in dem der heute weggeworfene Gegenstand so weit zerfallen ist, dass er mit dem bloßen Auge nicht mehr zu erkennen ist:

Plastiktüte 2040

Styroporbecher 2065

Wattestäbchen 2165

Sixpack-Ringe 2415

Plastikflasche 2465

Angelschnur 2615

 

 

Anfahrt, Kontakt, Öffnungszeiten

Tara – unverpackt genießen
Karow-Lodter / Ohnheiser GbR
Wittekindplatz 4
49074 Osnabrück

Kontakt
Telefon: 0541 335 768 47
Mail: info@tara-os.de

Öffnungszeiten:
Mo. -Fr.: 10.00 - 18.30 Uhr
Sa.: 10.00 - 15.00 Uhr

Parkplätze sind direkt am Supermarkt vorhanden – auch für Fahrräder

 

Bushaltestellen:
Berliner Platz (ca. 200m)
Neumarkt (ca. 600m)